Sehen sie New York City einmal anders

Posted on 29/12/2011 in Sehenswürdigkeiten.

Wenn Sie schon immer einmal völlig überwältigt werden wollten, dann ist New York City wahrscheinlich der beste Ort dafür. Es ist DIE ultimative Metropole, in der man an jeder Ecke von Bildern, Geräuschen und Gerüchen bombardiert wird. Die Gröβe und Dichte der Gebäude kann sowohl einschüchternd, als auch aufregend sein. Und es gibt 2 Arten damit umzugehen – die Erste ist sich einfach hineinzustürzen, die Zweite ist, sich alles aus eher ungewöhnlicher Perspektive anzuschauen.

Auf der Fähre

Eine einmalige, begehrte, aber klassische Weise sich New York anzusehen ist, von Board der Staten Island Fähre aus. Dieser kostenlose Service verbindet New Yorks City’s bekanntestes Stadtviertel Manhattan, mit dem am wenigsten besuchten Long Island. Sie fährt (ungefähr) jede halbe Stunde vom South Ferry Terminal, an der untersten Spitze Manhattans, ab und treibt aus dem Hafen aus. Wenn Sie dies tun, haben Sie einen sensationellen Ausblick auf Manhattan’s Skyline. Sie können den Gebäuden dabei zusehen wie sie allmählich kleiner werden und sich auβerdem die weniger geschätzten Viertel  Jersey City auf der anderen Seite des Hudson und Brooklyn auf der anderen Seite des Hafens angucken.

Und natürlich kommen Sie auch einer Sache ziemliche nahe, wegen der die meisten Leute hinaus aufs Wasser fahren, um sie zu sehen – der Freiheitsstatue.

Die Staten Island Fähre ist eine leicht komische Erfahrung, da sie ein Klientel aus sowohl Touristen, als auch Pendler benutzen. Erstere tendieren dazu mit Begeisterung auf dem Auβendeck zu stehen und ein Foto nach dem anderen zu schieβen. Letztere sitzen eher drinnen, schauen gelangweilt und lesen ein Buch.

 

Auf Staten Island

Die meisten Auβerstadtwohnenden erreichen Staten Island mit der Fähre und fahren mit der Nächsten sofort wieder zurück, da sie annehmen, dass es dort nicht viel zu sehen gibt. Wenn man jedoch ein bisschen dort bleibt, kann man eine ganz andere Seite von New York City kennenlernen. Wenn Sie eine kleine Verschnaufpause von New York City brauchen,  dann ist dies ein groβartiger Ort dafür – ein groβer Teil Staten Islands besteht aus Parkfläche und im Süden gibt es sogar Strände. Allerdings sind die öffentlichen Verkehrsmittel in Staten Island weniger brilliant, einige Busse bringen Sie aber zur Fähre. Jedoch ist es wohl eine bessere Alternative sich ein Fahrrad in Manhattan zu mieten und es dann mitzunehmen, sodass man die Entdeckungstour auf 2 Rädern machen kann.

Der faszinierendste Ort der Insel ist der Fresh Kills Park. Wenn Ihnen der Name bekannt vorkommt, dann wahrscheinlich weil er einst die gröβte Mülldeponie der Welt war – der Rastplatz für den ganzen Müll der Stadt. Ein ganz erhebliches, über Jahrzehnte dauerndes Projekt, ist dabei ihn in NYC’s gröβten Park zu verwandeln und es ist faszinierend den neu kultivierten Teil mit den alten Teilen zu vergleichen.

Während Staten Island zunehmend russische, liberianische und srilankische Gemeinden bekommt, ist es immer noch als italienisch-amerikanisches Zentrum bekannt. Das bedeutet viele, viele Restaurants, die fantastische Pizza machen…

Wenn Sie sich für nur einen einzigen Ort auf Staten Island entscheiden müssen, den Sie besuchen, nehmen Sie das „Snug Harbor Cultural Centre“. Dieses frühere Matrosen-Zu Hause ist heute ein Misch-Masch aus prächtigen Gebäuden, ruhigen Gärten (besonders schön ist der chinesische „Scholar Garden“) und Kunstausstellungen.

 

Auf Ellis Island

Es fahren natürlich auch noch andere Fähren von Manhattan ab. Manche fahren nach New Jersey, manche nach Governor’s Island(übrigens auch ein schöner Ort für ein ruhiges Entkommen), und eine fährt sowohl nach Liberty-, als auch nach Ellis Island. Liberty Island ist für die meisten Besucher normalerweise der Publikumsmagnet – immerhin, gibt es da so eine Statue, die ziemlich beliebt zu sein scheint – aber Ellis Island, ist die eine, die sich an Sie halten wird.

Zwischen 1892 und 1924 sind über 12 Millionen Einwanderer über Ellis Island in die USA eingereist – es war das Hauptregulierungszentrum New York‘s, und der Ort ist immer noch voll von Atmosphäre und Emotionen.

Das groβartige Gebäude, wo die Immigranten einst erfuhren, ob sie in das Land einreisen durften oder nicht, ist heute ein Museum. Und ein hervorragendes noch dazu. Die Geschichten der Leute, die in Scharen aus der ganzen Welt kamen, nicht wussten, was sie vorfinden würden, aber alle auf ein besseres Leben hofften, sind zum einen inspirierend und treiben einem noch dazu Tränen in die Augen.

Und wenn es einen Ort gibt, der einem das Gefühl dafü geben kann, was das groβe, belebte Monster jenseits des Wassers, zu dem gemacht hat, was es heute ist, dann ist es Ellis Island.

 

Auf einem Kajak

Was offensichtliche Transportmittel angeht, um sich in New York fortzubewegen, steht „in einem Kajak“ wahrscheinlich ganz unten, zusammen mit „auf einem Elefanten“ oder „mit einem Raketenrucksack“. Meines Wissens nach, gibts es die beiden letzten Optionen noch nicht, aber es ist durchaus möglich sich ein Kajak zu mieten. Brechen Sie zu Manhattan’s Pier 66 auf und Sie werden die Zentrale der „Manhattan Kajak Company“ vorfinden. Sie bieten sowohl Vermietungen als auch geführte Touren an – letztere beinhalten Trips um die Freiheitsstatue herum, für solche mit besonders muskulösen Armen. Aber die kürzeren Kajak-Ausflüge sind genauso gut – sie bieten einen wunderschönen ruhigen Ausblick auf Manhattan’s Highlights. Die Sonnenuntergang- und Nachtpaddeltouren sind besonders gut – die Sonne untergehen und sie Stadt aufleuchten zu sehen ist hypnotisierend.

Auf dem Empire State Building

Dann gibt es natürlich noch die offensichtliche Weise New York aus einem anderen Blickwinkel zu sehen: Aus der Höhe. Nach der Tragödie des  11. Septembers 2001, ist das ikonische Empire State Building wieder das höchste Gebäude der Stadt.

Der wahre Star aus King Kong und zahlreichen anderen Filmen hat eine Aussichtsplatform auf dem 86. Stock, von dem aus man alle 5 Stadtteile sehen kann – und sogar 5 Staaten – an einem klaren Tag. Die Sicherheitskontrollen können nervenaufreibend und die Warteschlagen lang sein, das Geheimnis ist es also, erst spät zu kommen – die Aussichtsplatform ist bis 2 Uhr nachts geöffnet – wo man weniger Leute hat, an denen man sich vorbeikämpfen muss. Und natürlich hat man einen fantastischen Ausblick auf Manhattan’s Skyline, die bei Nacht erleuchtet.

-          David Whitley

Notiz vom Autor: David war Gast im Affinia Dumont Hotel und im Hilton Gardens Staten Island. Ersteres ist eine gute Wahl, wenn Sie etwas stylisches und zentral in Manhattan gelegenes suchen, während das Zweite Top-Einrichtungen, und Zimmer, die für New York eindeutig gigantisch sind, anbietet. Es ist genauso nah, wie wenn man innerhalb der Stadtgrenzen zu einem Ferienort fahren würde und bietet einen kostenlosen Shuttle-Service zum Newark Flughafen und zur Staten Island Fähre.

 

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